{"id":114,"date":"2024-06-07T19:45:51","date_gmt":"2024-06-07T17:45:51","guid":{"rendered":"https:\/\/muencheninternational.blackblogs.org\/?p=114"},"modified":"2024-06-07T19:45:51","modified_gmt":"2024-06-07T17:45:51","slug":"cafe-global-und-cafe-lokal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/muencheninternational.noblogs.org\/?p=114","title":{"rendered":"Caf\u00e9 Global und Caf\u00e9 Lokal"},"content":{"rendered":"\n<p>\ud83c\udf10 Caf\u00e9 Global<\/p>\n\n\n\n<p>Hier soll einmal im Monat ein Raum f\u00fcr Bildungsveranstaltungen entstehen, wie wir sie uns vorstellen. Zu oft geschehen linke Veranstaltungen im luftleeren Raum \u2013 im besten Falle bleibt man mit der Frage zur\u00fcck, was tun? Wir wollen uns mit den vielf\u00e4ltigen Antworten darauf besch\u00e4ftigen; uns nicht nur berieseln lassen, Inhalte konsumieren und das als unseren Beitrag zu emanzipatorischer Ver\u00e4nderung verstehen. In den vergangenen zwei Jahren erreichten wir damit ganz unterschiedliche, mal mehr mal weniger viele, Menschen \u2013 nicht immer die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei haben uns verschiedene K\u00e4mpfe begleitet, inspiriert und Hoffnung geben, zum Beispiel der Zapatistas und der kurdischen Freiheitsbewegung; wie sie durch basisdemokratische Prinzipien die Lebensbedingungen vor Ort absichern und feministische Prinzipien umsetzen. Diese K\u00e4mpfe werden getragen von Menschen, die den Mut dazu haben (teilweise unfreiwillig) die Augen nicht vor der Realit\u00e4t zu verschlie\u00dfen. Sie haben die St\u00e4rke zu handeln, wo scheitern normal ist und haben die Kraft von vorne anzufangen.<br>Das schaffen sie nicht alleine, sondern nur in dem Wissen, dass sie Seite an Seite mit ihren Verb\u00fcndeten, Freund*innen, Genoss*innen, Compas und Hevals stehen. Das bedeutet f\u00fcr uns internationale Solidarit\u00e4t. Wir wollen nicht nur aus unserem Fleckchen Erde auf ein anderes Fleckchen Erde schauen und mitf\u00fchlend-solidarisch sein. Wir wollen uns als Teil einer weltweiten Bewegung&nbsp;emanzipatorischer Kr\u00e4fte gegen das herrschende System und f\u00fcr ein gutes Leben positionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sehen, dass diese aktive Positionierung, unsere internationalistische Praxis, weiterentwickelt werden muss. Wir wollen selber handeln; erfahren, warum ein bewusstes, politisches Leben gut tut. Wie das langfristig aussehen soll, fragen wir uns gemeinsam und werden dabei wohl nie zu einem endg\u00fcltigen Ergebnis kommen. Wichtig ist, dass wir uns st\u00e4ndig gegenseitig daran erinnern, widerst\u00e4ndig zu sein und uns fragen, ob wir auf dem richtigen Weg sind!<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83d\udccd Caf\u00e9 Lokal<\/p>\n\n\n\n<p>Wir merken immer mehr, dass Solidarit\u00e4t Gegen-Kraft braucht. Um unsere Lage vor Ort zu st\u00e4rken, wollen wir uns gegenseitig Gelegenheiten geben uns vorzustellen, uns zu vernetzen und uns unserer Geschichte bewusstzuwerden. Dazu wechseln wir nun hin und wieder ein Caf\u00e9 Global mit einem Caf\u00e9 Lokal ab, bei dem es um genau solche Themen gehen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83d\udccb Programm<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83c\udf10 Am 19.04. zeigten wir den Film \u201aLarzac\u2018 \u00fcber franz\u00f6sische B\u00e4uer*innen\u00e4ufst\u00e4nde in den 80ern und 90ern. Oft denken linke Analysen aus der Stadt das Land nicht mit. Wir fragen uns, wie Stadt- und Landarbeit verbunden werden kann; der Film zeigt, was eine gelungene Praxis bedeuten kann. Dazu ist es uns ein Anliegen unserer Geschichte, die auch den Widerstand des Landes gegen den Kapitalismus beinhaltet, bewusst zu werden. An dieser Stelle machten wir auch auf den Kongress \u201e500 Jahre Widerstand. F\u00fcr das Leben \u2013 f\u00fcr das Land\u201c (500jahre.org) vom 3.5.-6.5. aufmerksam.<\/p>\n\n\n\n<p> \ud83c\udf10 Am 10.05. besuchte uns die Aktivistin Julia Mandoki und redete \u00fcber die M\u00f6glichkeit bei sich selbst einen Schwangerschaftsabbruch durch Pillen einzuleiten. Wichtig war uns, nach den Pro-Choice Protesten als breites Spektrum zusammen zu kommen und eine konkrete Praxis zu entwickeln, wie wir unabh\u00e4ngig von Staatspolitik unsere k\u00f6rperliche Autonomie und Gesundheit absichern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p> \ud83d\udccd Am 14.06. besuchte uns der Verein Gemeinwohlwohnen (GWW). Mit dem Projekt \u201eSolidarisches Wohnen Metzgerstra\u00dfe\u201c baut GWW ein Haus im M\u00fcnchner Haidhausen, in dem Menschen mit und ohne Behinderung, mit und ohne Fluchtgeschichte, Geringverdiener*innen, K\u00fcnstler*innen, Aktivist*innen selbstverwaltet leben werden. Seit vier Jahren organisiert sich GWW basisdemokratisch und m\u00f6glichst hierarchiearm, um das zuk\u00fcnftige Zusammenleben gemeinsam zu bestimmen. Auch haben sie viel Wissen \u00fcber selbstbestimmte Pflege gesammelt und leben jetzt schon, was es bedeutet gemeinschaftliche F\u00fcrsorge zu organisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83d\udccd Am 19.07. wollen wir uns mit der Widerstandsgeschichte in M\u00fcnchen besch\u00e4ftigen. Es ist wichtig sich bewusst zu werden, warum M\u00fcnchen heute eine so konservativ gepr\u00e4gte Stadt ist. Mehr Infos folgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\ud83c\udf10 Caf\u00e9 Global Hier soll einmal im Monat ein Raum f\u00fcr Bildungsveranstaltungen entstehen, wie wir sie uns vorstellen. Zu oft geschehen linke Veranstaltungen im luftleeren Raum \u2013 im besten Falle bleibt man mit der Frage zur\u00fcck, was tun? 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